Erstes Frontosabecken

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    • Erstes Frontosabecken

      Hallo, zusammen.

      Habe mich im entsprechenden Unterforum kurz vorgestellt und meine Beweggründe geschildert, die mich letztendlich zu dem festen Entschluss geführt haben, mich den Frontosas zu widmen.

      Im Folgenden mein Becken nach der Umgestaltung. Meinungen, konstruktive Kritiken und alles Weitere sind gern gewünscht.



      Der Koffer ist knappe 2,5 Meter lang, 60 cm hoch und 80 cm tief, also nicht ganz 1200 Liter.

      Gefiltert wird über einen 4 Kammerinnenfilter, bestückt mit blauem Schwamm, 5 Liter Syporax, dazu zunächst einem Liter Lewatit MP 600.Im Bypass läuft ein UV-Klärer im Dauerbetrieb. 11 Watt.
      Man kann über die Leistung des Klärers kontrovers diskutieren, ich halte an ihm fest. Zu Beginn des Einfahrens des alten Beckens hatte ich mit einer mehrwöchigen Bakterienblüte zu kämpfen, die ich mit allen Mitteln nicht loswurde. Nach dem Einsatz des Kläreres war die ganze Sache innerhalb von 48 Stunden Geschichte.

      Dazu habe ich zwei kleine Strömungspumpen eingebracht, da die Wassersäule (Hauptpumpe bläst von rechts nach links) den Hauptstrom doch im letzten Beckenviertel stark bremst.


      Die Beleuchtung erfolgt über zwei LED – Stränge zu je 44 Watt. Da ich jetzt des Öfteren gelesen habe, dass Frontosas es nicht so gern hell haben, beabsichtige ich, die beiden Leisten gegebenenfallsseparat einzeln zu schalten.

      Es ist eine Kombination aus einer Tageslampe und einem eher wärmeren Lichtton, der für die Abendstunden das richtige „Ambiente“ zaubert.


      Die Abwärme der Pumpen und die der Beleuchtung bringen das Becken auf durchschnittlich 22 Grad, sodass zu einer weiteren Aufheizung ein 300 Watt Stabheizer ausreicht.

      Das zum Technischen …



      Die Rückwand ist eine Slimline von Rockzolid. Ich finde, sie steht der Back to Nature in nichts nach, ist aber -insbesondere über Ebay- deutlich günstiger.

      Als Bodengrund habe ich schwarzen Naturkies eingebracht. Also kein Plastik ummanteltes Zeug.

      Die Steinchen sind nicht scharfkantig.



      Besonders gefallen mir die Solitärsteine. Sie sind etwas ganz besonderes. Fossilien. Versteinertes Arizonaholz (ist unter diesem Begriff auch zu googlen). Knappe 220 Millionen Jahre alt. Seit geraumer Zeit herrscht ein Ausfuhrstopp aus dem USA. Ein Steinhändler bei mir um die Ecke hat noch einige Restposten, die er derzeit für den sprichwörtlichen „Appel und ne‘ n Ei“ raushaut. Man darf sich aber nicht täuschen. Die 4 Brocken bringen es zusammen auf 70 Kilo. Sehr dicht, das Zeug.

      Ich überlege, noch einen weiteren weiter rechts zu setzen.


      Das Einrichtungsfinish ist noch nicht abgeschlossen. Der Schädel (man darf/kann darüber diskutieren), war ein Geschenk. Er kommt aber demnächst raus. Ich suche als Höhlen noch einige auf antik gepimpte Amphoren, habe aber noch nicht das gefunden, was mir so vorschwebt.

      Die Steinaufbauten links und rechts werden noch minimal ergänzt, um den wenigen Beifischen (9 julidochromis transcriptus, 4 julidochromis leleupi und 1 altolamprologus calvus) einen geeigneten Rückzugsort zu geben.

      Drüber hinaus überlege ich, noch die ein oder andere Anubia auf den Solitärsteinen aufzubinden.



      Ach so! Wo wir schon bei dem Thema Beifische sind. Habe noch einen Restbestand von 7 cyprichromis leptosoma zu verschenken. Wer bedarf hat, einfach melden (kein Versand).



      Ich selbst möchte in diesem Becken 1/6, maximal 2/6 Blue Zaire halten.

      Ich weiß, andere Mütter haben auch schöne Töchter, aber ich beabsichtige, dass die Tiere bei mir an Altersschwäche sterben; da möchte ich keine Kompromisse eingehen.

      Darüber hinaus möchte ich die Tiere aufwachsen sehen. Wie sie ihre Eigenarten, ihre eigenen Charaktere entwickeln. Wenn jemand von Euch in der Nähe des Ruhrgebietes also schöne, möglichst blaue Nachzuchten in einer Größe von ca. 10-12 cm anzubieten hat … würde mich freuen, eine Nachricht zu erhalten.



      Ich versuch mich jetzt an den Fotos und bin gespannt auf Eure Meinungen.



      Grüße,

      Mike
    • Die Qualität wirkt etwas grobpixelig. Der Diffusor schmeißt so viel Blasen raus. Ich hoffe, es ist trotzdem erkennbar.
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    • Hallo Mike,

      sehr schönes Becken! Der Sand gefällt mir gut. Steine würde ich höhere bevorzugen. Das mit den Amphoren ist eine gute Idee, hab kürzlich auch fast alle Steine raus und 5 Amphoren rein um Rückzug zu gewährleisten und Schwimmraum nicht zu verlieren. Ist optisch natürlich Geschmackssache aber es dient ja dem Wohl der Tiere.

      Schöne Grüße
      Matze
    • Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Franz Wilam aus Siegen bedanken. Bin mir sicher, er ist hier ein Begriff. Wer auch immer auf der Suche ist, dürfte hier einen überaus kompetenten und darüber hinaus wirklich sympathischen Ansprechpartner finden.

      Nicht nur die unzähligen und - wie ich finde - spannenden Geschichten aus seinen Zeiten in Afrika, mit denen er mehrere Abende füllen könnte, machen ihn aus. Auch sein Wissen (was er mit einer nicht unangenehmen Bescheidenheit vermittelt) über seine Tiere, die er mit viel Leidenschaft pflegt, und seine Anlage sind eine Reise wert. So etwas sieht man nicht oft. Wenn man sein Alter in Relation zu dem sieht, was er so auf die Beine stellt … Hut ab!

      Wie auch immer. Ich denke, der Schnappschuss spricht für sich.

      Grüße,
      Mike
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    • Hi Andreas,
      danke.

      Sind Mobas, F1er. Als ich die Elterntiere sah (Gruppe von fast 30 Tieren in dem "kleinen" 3000er Becken), hab ich fast etwas Schiss bekommen. Von einem in ner Pfanne werden zwei Männer satt.
      Eins habe ich nach zwei Tagen gelernt. Ich muss das Futterbudget großzügig nach oben korrigieren.

      Meine Fresse ... die hauen aber auch rein.