Artikel aus der Kategorie „Krankheiten und Heilmittel“ 13

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Zusatzmittel in Kochsalz
    Ein Bericht von Amin aus dem Tanganjika Cichliden Forum


    Ich wollte euch ein paar wichtige Infos zum Thema Krankheitsbehandlung mit Kochsalz
    zukommen lassen. Explizit geht es mir hierbei um die Auswahl des
    richtigen Salzes.

    Vor ein paar Tagen habe ich die Tiere in einem meiner Becken mit
    handelsüblichen Kochsalz behandelt. Ich habe auf ca. 2,5 g pro Liter
    Beckenwasser aufgesalzen. Was eine übliche Dosierung darstellt.

    Am nächsten Morgen stellte ich fest, dass alle Schnecken in dem Becken
    aus dem Sandboden gekrochen waren und an der Oberfläche des Sandes
    verendet waren.

    Da ich sonst nichts verändert hatte, und das Phänomen bislang nicht
    aufgetreten ist, konnte die Ursache nur in der Salzbehandlung liegen.

    Aus diesem Grund nahm ich das Kochsalz näher in Betracht. Es handelte
    sich um ein günstiges Salz aus dem Discounter, 500 g für 19 cent.

    Und nun kommen wir zum Punkt: Als Rieselhilfe war dem Salz sogenanntes
    Natriumferrocyanid auch als E 535 bezeichnet… [Weiterlesen]
  • Gesund mit NaturproduktenSeemandelbaumblätter




    Allgemeines
    Der bekannte pantropisch verbreitete Seemandelbaum (Terminalia catappa L.) gehört zu den Combretaceae. Das sind Holzpflanzen der Tropen und Subtropen, einige sind Lianen (Spreizkletterer). Die Blüten sind klein und unauffällig. Früchte, besonders der litoralen Arten, werden vielfach durch Wasser verbreitet, die Schwimmfähigkeit ist durch ein luftreiches Pericarp gewährleistet, bei einigen der anderen Arten kommen auch Flügelfrüchte vor.
    Die Früchte des Seemandelbaums haben ein mandelartiges Aroma und werden daher auch gerne gegessen.



    Ein weiteres bekanntes Mitglied dieser Pflanzenfamilie ist die weiße Mangrove (Lagencularia racemosa).
    Der Baum wird wegen seiner Salztoleranz vor allem als Schattenspender in Strandnähe kultiviert. Das Gebiet der natürlichen Verbreitung spannt sich von Madagaskar über Indien bis zu den Fidji-, Ryukyu- und Bonin-Inseln.

    Wirkung
    Die Wirkstoffe der Blätter (u.a. Gerbstoffe) haben eine mild… [Weiterlesen]
  • Erlenzäpfchen (von Peter Hilt Klein)
    Gesund mit Naturprodukten

    Erlenzapfen im Aquarium

    Die Zapfen der Schwarzerle (Alnus glutinosa) sind ein gutes Mittel, um das Wasser mit Huminsäuren anzureichern. Der hohe Gehalt an Tanninen (Gerbstoffen ) verringert die Bakteriendichte im freien Wasser erheblich. Bei Überdosierung können die Inhaltstoffe allerdings fischgiftig wirken, weshalb man die Wasserwerte häufig überprüfen muss.
    Nebenwirkungen, die auftreten können sind meines Wissens Erlenwuchs (kleine Bäumchen) an Mattenfiltern, wenn die Samen aufgehen sollten. :)
    VORSICHT (!!!) beim Sammeln, wenn man gegen Erlenpollen allergisch reagiert!



    Inhaltstoffe:
    Tannine (Gerbstoffe): bis zu 5% der Trockenmasse
    trihydroxylierte Flavonoide (z.B. Myricetin, Leucodelphinidin, Ellagsäure, Ellagi- und Gallotannine)
    Lignan, Anthrachinon
    Huminsäuren

    Gerbstoffe:
    Der Begriff Gerbstoffe umfasst alle Stoffe, die Haut zu Leder, also haltbar machen.
    Bei den in der Aquaristik verwendeten Gerbstoffen handelt… [Weiterlesen]
  • Salzbehandlung bei Ichthyo
    Ein Beitrag von Christian Rahm.
    Die Salzmethode:

    1. Wasserwechsel durchführen (75-85%) und den Bodengrund absaugen.
    2. Membranpumpe mit Ausströmerstein installieren und damit das Becken gut durchlüften.
    3. Temperatur langsam erhöhen (über 2-3 Tage; bis auf 32°)
    (Bitte auf die Temperaturempfindlichkeit des gesamten Besatzes achten)
    4. Warten, bis die gewünschte Temperatur ereicht ist.
    5. Salzmenge ermitteln und errechnete Menge in warmen Wasser auflösen.

    - 1g Salz /12,5 l bei 8°dH und weniger
    - 3g Salz/10 l bei 12°dH und mehr

    6. Das in Wasser gelöste Salz in 4 Portionen im Abstand von ca. 6 Stunden im AQ verteilen.
    7. Nach 3-4 Tagen sollten die Punkte weg sein, AQ noch 1 Woche beobachten.
    8. Anschließend die Temperatur wieder langsam reduzieren (über 2-3 Tage).
    9. Durch mehrere Wasserwechsel das im Aquarium vorhandene Salz entfernen.

    Dabei bitte beachten, dass nicht alle Aquariumbewohner gleich gut Salzbehandlungen vertragen. [Weiterlesen]
  • Ichthyo - die Weißpünktchenkrankheit
    Ichthyophthirius

    Ein Beitrag von Silke P.



    Nicht zu vergessen:

    Wir sind keine Biologen oder Tierärzte! Haben uns aber bemüht nach bestem Wissen und Gewissen einen hilfreichen Beitrag zum Thema Ichthyo zu verfassen.

    Ichthyo/ Weißpünktchenkrankheit/ Grieskörnchenkrankheit


    Krankheitsbild:


    Am ganzen Körper des Fisches zeigen sich kleine weiße Pünktchen, erst meist wenige dann immer mehr. Die Fische scheuern sich an Gegenständen/ Pflanzen und klemmen die Flossen, es folgt Abmagerung und Apathie (die Fische werden teilnahmslos).


    Bemerkung:


    Weiße Pünktchen die nur im Kopfbereich auftreten (z. B. auf den Kiemendeckeln) sind meist nur ein harmloser Laichausschlag und völlig unbedenklich.

    Erreger:


    Der Erreger der diese Krankheit ihren Namen verdankt ist das Wimperntierchen Ichthyophthirus multifilus. Die Tiere haben einen ovalen bis runden Körper mit einer Größe von 0,2 bis 1,0 mm. Der Erreger ist ein Parasit der sich in der Fischhaut[Weiterlesen]
  • Tödlicher neuer Ichthyo in Europa!


    Seit Ende 2004 mehrten sich die Meldungen von Aquarianern, Zoohändlern und Fisch-Importeuren, dass die Weiße-Pünktchen Krankheit plötzlich mit normalen Medikamenten nicht mehr zu heilen sei. Nachforschungen ergaben, dass neue Ichthyo-Stämme aufgetaucht sind, die sich als resistent gegen handelsübliche Medikamente erwiesen haben.




    Bei der Weißpünktchenkrankheit (Ichthyopthirius multifiliis) handelt es sich um einen Ciliaten (Wimperntierchen, Wimperninfusorien), der einen Lebenszyklus durchläuft und nur im freischwimmenden Schwärmerstadium von Medikamenten abgetötet werden kann.



    Eine Erhöhung der Wassertemperatur beschleunigt das Durchlaufen der Stadien und erhöht die Chance, dass das Heilmittel (wie z. B. JBL Punktol) den Erreger abtöten kann. Durch die Zugabe von salzhaltigen Präparaten wie z. B. JBL Ektol cristal wird erreicht, dass der Erreger mit der Schleimhaut vom Fisch abgestoßen wird und wiederum vom eigentlichen Medikament… [Weiterlesen]
  • Planarienbekämpfung mit Panacur
    Ein Bericht von René Nieschkewitz


    Bekämpfung der Scheibenwürmer, Planarien mit Panacur


    Hallo,

    seit Wochen beobachte ich in einem meiner Becken eine Invasion mit Scheibenwürmern und damit das Maß voll ist, auch noch starken Befall mit Planarien.
    Nun brauchte ich Rat von anderen Aquarianern, die auch wie ich Garnelen halten. Doch die Meinung ging bei der Bekämpfung stark auseinander. In Becken mit reinem Fischbestand war bis jetzt Kochsalz das beste Mittel gegen diese Mitbewohner. Allerdings wollte ich dies bei Garnelen nicht riskieren, nun hatte ich in einem anderem Forum gelesen dass es auch mit Panacur probiert wurde. Dies sollte bei Fischen, Garnelen und Schnecken ohne Probleme möglich sein.
    Nach Rücksprache mit meinem TA (mit diesem Mittel werden in Abständen auch unsere Hunde entwurmt) fing ich mit der Behandlung an.

    Viele Grüße René


    Behandlung in 2 Becken mit Zwerggarnelen, Schnecken und Fischen:

    Die Dosierung war 1/4 tablette auf 100… [Weiterlesen]
  • Planarien
    (Text und Fotos Mathias Teucke)

    Hier möchte ich einige Methoden zur Entfernung von Planarien vorstellen. Einige scheinen mehr Erfolg zu versprechen als andere, aber auch bei den erfolgreicheren Methoden gibt es unterschiedliche Meinungen über den Erfolg.



    Die Biologie der Plattwürmer

    Planarien gehören meiner Meinung nach zu einer der Geißeln der Aquarianer. Manche werden vielleicht sagen, daß ja eigentlich nichts schlimmes an dieses Würmern ist und man in friedlicher Koexistenz leben kann. Aber in einem Zuchtbecken, in dem man versucht eierlegende Fische zu vermehren, haben diese Strudelwürmer keine Daseinsberechtigung.



    Was genau sind Planarien aber eigentlich?
    Planarien gehören zu den Strudelwürmern (Turbellaria), welche zu den Plattwürmern (Plathelminthes) gehören. Plattwürmer umfassen mehr als 14000 Arten, die hauptsächlich freilebend im Meer leben und sich räuberisch ernähren. Es gibt auch Parasiten unter den Plattwürmern wie Bandwürmer oder der Erreger… [Weiterlesen]
  • Hiiiiiiiiilfe mein Fisch ist krank


    Tja, und schon steht man vor der Frage was hat der Flossenträger und warum? Es gibt eine Menge Viecher die unseren Fischen an die Schuppen wollen und das bei passender Gelegenheit auch sofort tun. Ein leichtes Spiel haben Krankheiten bei:


    - Vernachlässigung der Wasserwechsel

    - Mangelnde Filterung

    - Mangelnde Filterpflege/ -wartung

    - Überbesatz an Fischen

    - Fehlbesetzung der Fische (Fische passen nicht zueinander/ Becken zu klein)

    - Wasserwerte passen nicht zum gepflegten Fisch

    - Falsche Ernährung

    - Gammelndes Futter in Becken

    Unnötiger Stress, dazu gehören……

    - Permanentes sinnfreies rum hantieren im AQ

    - Klopfen an der AQ-Scheibe

    - Eingewöhnungsphase nach Neukauf, statt mit gedämpften Licht zu erleichtern, die neuen Fische mit der Taschenlampe suchen

    - Welse aus Höhlen schütteln um sie Freunden zu zeigen

    …und vielerlei mehr Dinge in dieser Art

    Aquarianer die gepflegte Becken und Fische haben achten peinlich genau darauf solche… [Weiterlesen]
  • Planarien - Fallenbau
    Bericht und Fotos von Marco Lehner
    Vor der Behandlung mit Panacur habe ich einen Köder ausgelegt, um zu sehen, ob es sich wirklich lohnen würde das Risiko eines Nitritanstiegs zu riskieren. Als ich den Köder rausnahm war ich wirklich überrascht.


    [table]
    Bauanleitung


    Man nehme:

    - Eine Filmdose mit Deckel
    - Ein Stück Filtermatte
    - Fleisch
    Als erstes macht ihr in den Deckel ein Loch.
    Wenn ihr ein Stück Filtermatte relativ dünn geschnitten habt, könnt ihr dann nachdem ihr das Fleisch hineingetan habt den Deckel draufmachen.
    Die Dose wird höchstwahrscheinlich auftreiben, darum müsst ihr sie ein bisschen einbuddeln.
    Wichtig ist, dass ihr nach dem Auslegen das Licht ausschaltet. Nach einer Stunde könnt ihr ihn entnehmen und die Planarien abwaschen.
    Ich würde ihn nicht länger drin lassen, da sonst die voll gefressenen Planarien wieder abhauen und sich frisch fröhlich vermehren.
    Nachdem ich das Döschen entfernt habe, habe ich mich wirklich sehr geekelt, denn es war
    [Weiterlesen]