Artikel aus der Kategorie „Aquaristik Spezial“ 112

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  • Micropoecilia minima
    Autor: Elke Weiand
    Fotos: Elke Weiand

    Micropocilia minima (Costa & Sarraf, 1997)

    Familie:
    lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliidae)

    Herkunft:
    Brasilien, Guama River

    Wasserwerte:
    7-20 dGH
    PH 5,5 -7,5

    Temperatur:
    24-30° C

    Größe und Geschlechtsunterschiede:
    Die Männchen werden maximal 2 cm groß und haben ein Gonopodium, die Weibchen werden bis 3,5 cm groß und sind insgesamt fülliger.
    Die Männchen haben eine schön ausgezogene Rückenflosse und an der Schwanzwurzel einen farbigen (schwarz-blaumetallic) Fleck,
    der wie eine Art kleines Schwert auch in den oberen Teil der Schwanzflosse reicht. Die Weibchen sind einfarbig silbrig mit schwarzen Flecken auf den Flanken.

    Beckengröße:
    Ab 40 cm Kantenlänge (ca. 25 Liter) für eine kleine Gruppe.

    Beckeneinrichtung:
    Das Aquarium sollte dicht bepflanzt sein und vor allem an der Oberfläche Versteckmöglichkeiten für die Jungfische bieten, da die Alttiere diesen gelegentlich nachstellen.

    Verhalten und Vergesellschaftung:
    M.… [Weiterlesen]
  • Microctenopoma fasciolatum
    Autor: Jochen Baumgarten
    Fotos: Jochen Baumgarten


    Microctenopoma fasciolatum (Boulenger, 1899)
    (Gebänderter Buschfisch)

    Familie
    Kletterfische und Buschfische (Anabantidae)

    Herkunft
    Flache, klare und vegetationsreiche Uferzone des Kongo, Afrika.

    Wasserwerte
    GH < 20 dGH
    ph 6,5 - 7,5
    Temperatur 24 - 26 °C

    Größe und Geschlechtsunterschiede
    Männchen etwa 8,5 cm mit länger ausgezogenen Flossen (ähnlich der Makropoden) und deutlich stärkerem Blauanteil.
    Weibchen etwa 7 cm.

    Beckengröße
    Ab 100 cm für mehrere Tiere zur dauerhaften Pflege.
    Labyrinthfischtypisch mehrere Weibchen pro Männchen.

    Beckeneinrichtung
    Stark bepflanzt und unbedingt mit Schwimmpflanzen ausgestattet.
    Den Weibchen sollten ausreichend Versteckmöglichkeiten geschaffen werden.
    Fische stehen gerne unter einer Deckung.
    Nicht zu starke Strömung.

    Ernährung
    Allesfresser, jagt auch gerne mal eine Schnecke.
    Frisst relativ viel.

    Zucht
    Schaumnestbauer.
    Gelingt auch im Gesellschaftsbecken.

    Verhalten
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  • Limia perugiae
    Autor: Elke Weiand
    Fotos: Elke Weiand


    Limia perugiae (Evermann & Clark, 1906)


    Familie:
    lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliidae)



    Herkunft:
    Zentralamerika, Dominikan. Republik


    Wasserwerte:
    pH 6,5 - 8,0
    GH < 30


    Temperatur:
    24 - 30 °C


    Größe und Geschlechtsunterschiede:
    Je nach Beckengröße können die Weibchen bis zu 10 cm groß werden, bleiben aber in der Regel mit 6-7 cm erheblich kleiner. Die Männchen mit Gonopodium werden etwas kleiner wie die Weibchen. Die adulten Weibchen haben auf silbrig-grau-braunem Untergrund ein vom Kiemendeckel bis zum Ansatz der Schwanzflosse reichendes Zickzackband. Die Beflossung ist bis auf den Limiafleck in der Rückenflosse farblos und auf den Flanken sind vereinzelte Glanzschuppen zu sehen.
    Bei den Männchen ist der Körper mit blau-irisierenden Glanzschuppen bedeckt. Die Rückenflosse ist vergrößert und schwarz mit blau-weißer Zeichnung an den Flossenstrahlen. Die Schwanzflosse ist gelb mit schwarzem Saum.

    Beckengröße:
    Da sie… [Weiterlesen]
  • Melanotaenia parva
    Autor: Sea
    Fotos: Sea


    Melanotaenia parva (Allen 1990)
    Kurumoi-Regenbogenfisch






    Familie:
    Melanotaeniidae (Regenbogenfische)

    Herkunft:
    Neu Guinea

    Temperatur:
    23 - 26 Grad

    Wasserwerte:
    PH: 6,8 - 7,3
    dGH: 10 - 25

    Beckengröße:
    ab 120 cm

    Beckeneinrichtung:
    Feinfiedrige Pflanzen zum ablaichen, viel freier Schwimmraum

    Größe:
    10 cm (geschätzt, da nie nachgemessen)

    Ernährung:
    Wasserflöhe, schwarze Mückenlarven, Artemien, Granulat, Flocken, kleinere Caridinias, Wasserlinsen etc.

    Zucht:
    Regenbogen üblich, keine Besonderheiten

    Vergesellschaftung:
    Problemlos möglich, größten Teils friedlich. Kann aber zu anderen Regenbogenfischen die eine orange Farbe (in Teilen) aufweisen schon recht ruppig werden und neigt dazu diese permanent zu kleineren "Kämpfen" herauszufordern.
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  • Melanotaenia lacustris
    Autor: Sea
    Fotos: Sea





    Melanotaenia lacustris (Munro 1964)
    Kutubu-Regenbogenfisch, Aquamarin-Regenbogenfisch



    Familie:
    Melanotaeniidae (Regenbogenfische)


    Herkunft:
    Neu Guinea

    Temperatur:
    20 - 26 Grad

    Wasserwerte:
    pH: 7 - 8
    dGH: 10 - 15

    Beckengröße:
    ab 120 cm

    Beckeneinrichtung:
    Feinfedrige Pflanzen zum ablaichen, viel freier Schwimmraum

    Größe:
    12 cm (geschätzt, da nie nachgemessen) Männchen deutlich hochrückig

    Ernährung:
    Wasserflöhe, schwarze Mückenlarven, Artemien, Granulat, Flocken, Wasserlinsen etc. (nicht zuviel füttern)

    Zucht:
    Regenbogen üblich, keine Besonderheiten

    Vergesellschaftung:
    Problemlos möglich










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  • Heterandria formosa

    Autor: Elke Weiand
    Fotos: Elke Weiand

    Heterandria formosa (Girard, 1859)
    (Zwergkärpfling)

    Familie:
    lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliidae)

    Herkunft:
    südliche USA

    Temperatur:
    18-25° C

    Wasserwerte:
    10-25 dGH
    pH 7-8

    Größe und Geschlechtsunterschiede:
    Die Männchen werden maximal 2 cm groß und besitzen ein Gonopodium.
    Die Weibchen werden bis ca. 3,5 cm groß
    und sind insgesamt kräftiger und fülliger.

    Beckengröße:
    Becken ab 12 Liter für eine kleine Gruppe.
    Da sie sich aber recht zügig vermehren,
    sind größere Becken zu bevorzugen.

    Beckeneinrichtung:
    Das Becken sollte gut eingefahren und sehr stark bepflanzt sein.
    Besonders geeignet sind Moose und feinfiedrige Pflanzen,
    in denen die H. formosa viele Kleinstlebewesen finden.

    Zucht:
    Es werden von den Weibchen über mehrere Tage einige wenige Junge entlassen (Superfötation).
    Den Jungen wird von den erwachsenen Tieren nicht nachgestellt
    und diese zeigen auch keinerlei Fluchtverhalten.

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  • Betta Imbellis
    Autor: Anja Puncochar

    Fotos: Anja Puncochar & Stefan Schulte


    Betta Imbellis
    (Kleiner Kampffisch)

    Familie
    Belontiidae (Makropodenähnliche)

    Herkunft
    Malaiische Halbinsel, Südthailand und vorgelagerte Inseln.

    Wasserwerte
    B.Imbellis finden sich in etlichen Lebensraumtypen. Er ist in Fließgewässern und in Standgewässern, bei PH 4-7,5, GH bis 15, KH bis 15, anzutreffen. Auch der Temperaturbereich ist mit 20-32°C sehr tolerant. Für die Haltung im Aquarium sollte man Mittelwerte anstreben.

    Größe und Geschlechtsunterschiede
    Die Tiere werden um die 5 cm groß. Außerhalb der Laichzeit sind die Tiere recht unscheinbar, ockerfarben mit ungleichen Querbinden und rostfarbenen Flossen. Die Bauchflossen haben weiße Spitzen. Das Männchen ist zur Laichzeit blauschwarz mit bläulich- bis grünirisierenden Tüpfellängsreihen. Die Flossen haben dunkle Strahlen mit blau bis dunkellila farbenen Zwischenhäuten. Die Caudale(Schwanzflosse) ist schwarz gesäumt mit rotem… [Weiterlesen]
  • Colisa chuna
    Text Karin Dudzuweit
    Fotos Elke Weiand

    Synonyme :
    Trichopodus chuna, Trichopodus sota (beides Hamilton 1822)
    später zeitweise Colisa sota

    Herkunft: Assam-Tal
    in Nordost-Indien

    Wasserwerte:
    ph-Wert unter 7, gh um 6°

    Einer der schönsten Labyrinthfische ist für mich Colisa chuna, der Honiggurami.

    Die Männchen sind in der Balz goldrotbraun mit einem schwarzen Band, das sich von der Maulspitze bis in das Ende der Afterflosse zieht. Die Rückenflosse ist zitronengelb gesäumt. Ihre Gesamtlänge beträgt ca. 5cm.

    Die Weibchen sind honigfarben, in der Balz zeigt sich ein hellbrauner Streifen längs durch den Körper. Ihre zu langen Fäden umgestalteten Bauchflossen nutzen sie zum gegenseitigen Abtasten, aber auch um unbekanntes Futter „abzuschmecken“.

    Eine Beckenlänge von 80cm halte ich für empfehlenswert, da sie ohne Beifische (Bodenfische zählen hier nicht) gerne die komplette Beckenlänge ausnutzen um sich gegenseitig zu jagen. Werden sie mit zu vielen oder zu ruppigen… [Weiterlesen]
  • Leliella sp. rot
    Text und Fotos: Silke P.

    Leliella sp. rot - Roter Hexenwels (Entdecker/ Jahr unbekannt)

    Familie:
    Loricariidae; Loricariinae

    Herkunft:
    Woher der rote Hexenwels nun tatsächlich kommt und wer ihn zuerst beschrieben hat ist unbekannt, der Mergus-Welsatlas Band 1 gibt an "vermutlich DDR, Leipzig". Genau nachzulesen auf Seite 764

    Temperatur:
    24 - 28 Grad

    Wasserwerte:
    pH um 7, GH um 10 -15

    Wasserwerte scheinen aber eine eher untergeordnete Rolle zu spielen, ich pflege die Tiere bei einem ph von 7,3 und einer GH von ca. 15. Fortpflanzung und Schlupf der Larven ist gegeben.

    Beckengröße:
    ab 60 cm

    Beckeneinrichtung:
    Es wird gemütlich geschätzt, viele Pflanzen mit Blättern die sich zum rumliegen eignen, ein paar Wurzeln an den man bequem abhängen kann und einen freien Futterplatz der zentral liegt und gut zu erreichen ist (filigrane Schwimmer sind Hexen nämlich nicht). Die Männchen "brauchen" eine Röhre egal ob ausTon, Bambus oder Plastik, den Weibchen sind Röhren… [Weiterlesen]
  • Channa gachua Fundort Insel Koh Chang in Thailand

    Ein Reisebericht von Pascal Antler

    Es wird ja viel über Schlangenkopffische geschrieben, aber kaum einer war bislang an einem Fundort dieser unbeschreiblich tollen Fische...........
    Um Euch einmal einen Einblick zu geben, wie so ein Fundort ausschauen kann, habe ich mich entschlossen mal einige Bilder vom Fundort von Channa gachua von Koh Chang (Elefanten Insel, Koh=Insel, Chang=Elefant)zu zeigen........

    Kurz vorab einige Infos:

    Wir waren im Februar 2006 dort, zu diesem Zeitpunkt war in Thailand Trockenzeit, d.h. der kleine Fluss hatte Niedrigwasser !
    Wasserparameter: Temperatur 30°C.........trotz fließendem Wasser

    Leitwert: 19 Mikrosiemens
    PH : 7,5
    Das Gewässer war äußerst klar.............wie ihr auf den Bildern gut erkennen könnt!

    Es gab eine Menge an Beifisch, unter anderem verschiedene Barben und Bärblinge, die den channas als Nahrung dienten, Channa striata und einige Grundeln mir unbekannter Art, sowie Halbschnäbler!

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