Artikel aus der Kategorie „Aquaristik Spezial“ 112

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  • Ein Bericht von Jani

    Als Mbuna werden die Felsenbewohnenden Cichliden des Malawisees bezeichnet.
    Mbuna ist ein Begriff aus der Tonga- Sprache und bedeutet in etwa "die in den Felsen leben", bezeichnet also eigentlich nur den Lebensraum und ist keine wissenschaftliche Unterteilung.
    Mbuna ist auch nicht gleichbedeutend mit Aufwuchsfresser, wie oft angenommen, wobei aber richtig ist das die meisten Mbunas sog. Aufwuchsfresser sind.
    Viele Melanochromis Arten beispielsweise sind aber eher auf das fressen von Insekten, Schnecken, Kleinkrebsen und Fischbrut spezialisiert.
    Im Gegensatz dazu gibt es im See die Non- Mbunas, womit die restlichen endemischen Buntbarsche des Malawisees bezeichnet werden also z.B. die Raubfische (Nimbochromis, Dimidiochromis), und die mehr im Freiwasser lebenden Fische wie Copadichromis und Aulonocara.
    Sehr exakt ist diese Einteilung so aber nicht, da es durchaus auch beispielsweise Aulonocara gibt die mehr in der Felszone leben. Auch viele Raubfische halten sich… [Weiterlesen]
  • Der karibische Pausbackenmöpsling gehört zur Gattung der Morphe. Er kann in alle Becken eingesetzt werden, weil er sich problemlos der Beckengröße anpasst. Bei Nitritwerten von über 10 wird er blau, über 20 wird er rot und ab 40 wird er lila mit goldenen Streifen. Bei Werten über 60 mutiert er zu Exocoetus volitans. Abdeckscheiben sind hier von Vorteil, wobei das laute geklopfe und gerumpel dann doch lästig werden kann. Der Möpsling läßt nichts unversucht um seine neue Freiheit auszuprobieren.
    Die Fütterung ist völlig unproblematisch! Käsewürfel, Pizza und altes Wurstbrot wird gern genommen. So ein Kraftfutter bringt den Möpsling richtig in Fahrt, wobei man das schnelle Futtern mit aufgeplusterten Backen seitens des Möpslings besonders schön beobachten kann.
    Da diese Art stark kotet empfiehlt es sich gelegentlich, mit ein wenig Shampo das Becken durchzuspülen und so ein wenig für Sauberkeit zu sorgen. Der Glanz der Schuppen erhöht sich durch die Phosphate und der Möpsling dankt… [Weiterlesen]