Leliella sp. rot

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  • Leliella sp. rot
    Text und Fotos: Silke P.

    Leliella sp. rot - Roter Hexenwels (Entdecker/ Jahr unbekannt)

    Familie:
    Loricariidae; Loricariinae

    Herkunft:
    Woher der rote Hexenwels nun tatsächlich kommt und wer ihn zuerst beschrieben hat ist unbekannt, der Mergus-Welsatlas Band 1 gibt an "vermutlich DDR, Leipzig". Genau nachzulesen auf Seite 764

    Temperatur:
    24 - 28 Grad

    Wasserwerte:
    pH um 7, GH um 10 -15

    Wasserwerte scheinen aber eine eher untergeordnete Rolle zu spielen, ich pflege die Tiere bei einem ph von 7,3 und einer GH von ca. 15. Fortpflanzung und Schlupf der Larven ist gegeben.

    Beckengröße:
    ab 60 cm

    Beckeneinrichtung:
    Es wird gemütlich geschätzt, viele Pflanzen mit Blättern die sich zum rumliegen eignen, ein paar Wurzeln an den man bequem abhängen kann und einen freien Futterplatz der zentral liegt und gut zu erreichen ist (filigrane Schwimmer sind Hexen nämlich nicht). Die Männchen "brauchen" eine Röhre egal ob ausTon, Bambus oder Plastik, den Weibchen sind Röhren ziemlich egal sie halten sich dort nur zur Balz und zum Eierlegen auf.

    Größe:
    ca. 10 cm

    Ernährung:
    Artemia, Cyclops, scharze Mückenlarven, Flockenfutter, Welstabs mit Spirulina etc.

    Zucht:
    Kurzversion: Mann putzt Röhre. Weib hat Laichansatz, kommt und schaut ob der es das auch gut macht, dann geht es los und beide sind mit "rein-raus-hin-her" zum Teil 2 - 3 Tage beschäftigt. Gelege wurde produziert, Mann hockt in der Röhre, ca. 10 Tage später junge Hexen. Detaillierter Zuchtbericht ist zu lesen bei www.welse.net





    Vergesellschaftung:
    Vergesellschaftung ist problemlos möglich wenn man bedenkt, das es sich um einen ruhigen und eher langsamen Wels handelt. Wer bisher z.B. blaue Antennenwelse gepflegt hat und das zum Teil doch recht wilde treiben an den Futterplätzen kennt, wird überrascht sein wie ruhig und gesittet die Hexenwelse zur Fütterung erscheinen. D.h. im Umkehrschluß natürlich auch das eine solche Vergesellschaft dazu führen würde, dass Hexenwelse quasi nichts vom Futter abgekommen würden. Eine gemeinsame Pflege mit anderen Welse ist also nicht sinnvoll bzw. Arbeitsintensiv um sicherzustellen, das auch die Hexenwelse ausreichend Futter erhalten. Eine Vergesellschaftung mit ruhigeren Fischen und Corydoras ist problemlos möglich.

    Besonderes:
    Ein Hexenwels versteckt sich nicht, er ist auch tagsüber im Aquarium aktiv und läßt sich nicht aus der Ruhe bringen, selbst Wasserwechsel und Filterpflege geschied bei mir ohne das die Hexen auch nur den kleinsten Versuch unternehmen eine Röhre aufzusuchen oder sich außer Reichweite zu begeben. Teilweise ist das schon fast lästig weil man immer erst suchen muss wo die Hexen liegen bevor man anfangen kann im Becken zu hantieren, meine lassen sich wiederwillig mit der Hand zur Seite schieben (nein, sie schwimmen nicht freiwillig ein Stück weiter) damit ich dann mal die Scheiben säubern kann.

    Zum Thema Vermehrung passend findet ihr hier noch schöne Fotos von Andreas Werth auf: aquarienfotografie.net
    Die Franzosen neigen dazu sehr dünne Steaks zu grillieren,die kaum 200 Gramm wiegen.
    Für mich ist das Aufschnitt.
    Otto von Bismarck (1898)

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