Blog-Artikel

    Neoheterandria elegans
    Autor: Elke Weiand
    Fotos: Elke Weiand


    Neoheterandria elegans (Henn 1916)
    (Zwergschmuckkärpfling, Teddykärpfling)



    Familie:
    lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliidae)


    Herkunft:
    Kolumbien


    Wasserwerte:
    sind unbedeutend für die Haltung,
    ausschlaggebend sind die Werte bei denen sie gezogen wurden


    Temperatur:
    mindestens 23 Grad, darunter fühlen sie sich sichtlich unwohl
    und beginnen zu kränkeln


    Größe und Geschlechtsunterschiede:
    Männchen werden maximal 2 cm und Weibchen 2,5 cm
    Die Männchen besitzen ein Gonopodium, welches für deren geringe
    Größe ziemlich lang ausfällt.
    Die Weibchen sind etwas größer und fülliger.


    Beckengröße:
    Ab 12 Liter für ein Pärchen, aber da N. elegans sich in größeren
    Gruppen wohler fühlt und sie sehr empfindlich auf schlechte Wasserwerte reagieren,
    sind Becken ab 50-60 Liter für eine kleine Gruppe zu empfehlen.


    Beckeneinrichtung:
    Das Becken sollte gut eingefahren und stellenweise sehr dicht vor allem mit Javamoos, Nixkraut etc. bepflanzt sein,

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    Micropoecilia minima
    Autor: Elke Weiand
    Fotos: Elke Weiand


    Micropocilia minima (Costa & Sarraf, 1997)


    Familie:
    lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliidae)


    Herkunft:
    Brasilien, Guama River


    Wasserwerte:
    7-20 dGH
    PH 5,5 -7,5


    Temperatur:
    24-30° C


    Größe und Geschlechtsunterschiede:
    Die Männchen werden maximal 2 cm groß und haben ein Gonopodium, die Weibchen werden bis 3,5 cm groß und sind insgesamt fülliger.
    Die Männchen haben eine schön ausgezogene Rückenflosse und an der Schwanzwurzel einen farbigen (schwarz-blaumetallic) Fleck,
    der wie eine Art kleines Schwert auch in den oberen Teil der Schwanzflosse reicht. Die Weibchen sind einfarbig silbrig mit schwarzen Flecken auf den Flanken.


    Beckengröße:
    Ab 40 cm Kantenlänge (ca. 25 Liter) für eine kleine Gruppe.


    Beckeneinrichtung:
    Das Aquarium sollte dicht bepflanzt sein und vor allem an der Oberfläche Versteckmöglichkeiten für die Jungfische bieten, da die Alttiere diesen gelegentlich nachstellen.


    Verhalten und Vergesellschaftung:
    M. minima sind

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    Microctenopoma fasciolatum
    Autor: Jochen Baumgarten
    Fotos: Jochen Baumgarten



    Microctenopoma fasciolatum (Boulenger, 1899)
    (Gebänderter Buschfisch)

    Familie
    Kletterfische und Buschfische (Anabantidae)


    Herkunft
    Flache, klare und vegetationsreiche Uferzone des Kongo, Afrika.


    Wasserwerte
    GH < 20 dGH
    ph 6,5 - 7,5
    Temperatur 24 - 26 °C


    Größe und Geschlechtsunterschiede
    Männchen etwa 8,5 cm mit länger ausgezogenen Flossen (ähnlich der Makropoden) und deutlich stärkerem Blauanteil.
    Weibchen etwa 7 cm.


    Beckengröße
    Ab 100 cm für mehrere Tiere zur dauerhaften Pflege.
    Labyrinthfischtypisch mehrere Weibchen pro Männchen.


    Beckeneinrichtung
    Stark bepflanzt und unbedingt mit Schwimmpflanzen ausgestattet.
    Den Weibchen sollten ausreichend Versteckmöglichkeiten geschaffen werden.
    Fische stehen gerne unter einer Deckung.
    Nicht zu starke Strömung.


    Ernährung
    Allesfresser, jagt auch gerne mal eine Schnecke.
    Frisst relativ viel.


    Zucht
    Schaumnestbauer.
    Gelingt auch im Gesellschaftsbecken.


    Verhalten und

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    Limia perugiae
    Autor: Elke Weiand
    Fotos: Elke Weiand



    Limia perugiae (Evermann & Clark, 1906)



    Familie:
    lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliidae)



    Herkunft:
    Zentralamerika, Dominikan. Republik



    Wasserwerte:
    pH 6,5 - 8,0
    GH < 30



    Temperatur:
    24 - 30 °C



    Größe und Geschlechtsunterschiede:
    Je nach Beckengröße können die Weibchen bis zu 10 cm groß werden, bleiben aber in der Regel mit 6-7 cm erheblich kleiner. Die Männchen mit Gonopodium werden etwas kleiner wie die Weibchen. Die adulten Weibchen haben auf silbrig-grau-braunem Untergrund ein vom Kiemendeckel bis zum Ansatz der Schwanzflosse reichendes Zickzackband. Die Beflossung ist bis auf den Limiafleck in der Rückenflosse farblos und auf den Flanken sind vereinzelte Glanzschuppen zu sehen.
    Bei den Männchen ist der Körper mit blau-irisierenden Glanzschuppen bedeckt. Die Rückenflosse ist vergrößert und schwarz mit blau-weißer Zeichnung an den Flossenstrahlen. Die Schwanzflosse ist gelb mit schwarzem Saum.


    Beckengröße:
    Da sie sehr

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    Melanotaenia parva
    Autor: Sea
    Fotos: Sea



    Melanotaenia parva (Allen 1990)
    Kurumoi-Regenbogenfisch





    Familie:
    Melanotaeniidae (Regenbogenfische)


    Herkunft:
    Neu Guinea


    Temperatur:
    23 - 26 Grad


    Wasserwerte:
    PH: 6,8 - 7,3
    dGH: 10 - 25


    Beckengröße:
    ab 120 cm


    Beckeneinrichtung:
    Feinfiedrige Pflanzen zum ablaichen, viel freier Schwimmraum


    Größe:
    10 cm (geschätzt, da nie nachgemessen)


    Ernährung:
    Wasserflöhe, schwarze Mückenlarven, Artemien, Granulat, Flocken, kleinere Caridinias, Wasserlinsen etc.


    Zucht:
    Regenbogen üblich, keine Besonderheiten


    Vergesellschaftung:
    Problemlos möglich, größten Teils friedlich. Kann aber zu anderen Regenbogenfischen die eine orange Farbe (in Teilen) aufweisen schon recht ruppig werden und neigt dazu diese permanent zu kleineren "Kämpfen" herauszufordern.

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    Melanotaenia lacustris
    Autor: Sea
    Fotos: Sea





    Melanotaenia lacustris (Munro 1964)
    Kutubu-Regenbogenfisch, Aquamarin-Regenbogenfisch



    Familie:
    Melanotaeniidae (Regenbogenfische)



    Herkunft:
    Neu Guinea


    Temperatur:
    20 - 26 Grad


    Wasserwerte:
    pH: 7 - 8
    dGH: 10 - 15


    Beckengröße:
    ab 120 cm


    Beckeneinrichtung:
    Feinfedrige Pflanzen zum ablaichen, viel freier Schwimmraum


    Größe:
    12 cm (geschätzt, da nie nachgemessen) Männchen deutlich hochrückig


    Ernährung:
    Wasserflöhe, schwarze Mückenlarven, Artemien, Granulat, Flocken, Wasserlinsen etc. (nicht zuviel füttern)


    Zucht:
    Regenbogen üblich, keine Besonderheiten


    Vergesellschaftung:
    Problemlos möglich









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    Heterandria formosa


    Autor: Elke Weiand
    Fotos: Elke Weiand


    Heterandria formosa (Girard, 1859)
    (Zwergkärpfling)

    Familie:
    lebendgebärende Zahnkarpfen (Poeciliidae)


    Herkunft:
    südliche USA


    Temperatur:
    18-25° C


    Wasserwerte:
    10-25 dGH
    pH 7-8


    Größe und Geschlechtsunterschiede:
    Die Männchen werden maximal 2 cm groß und besitzen ein Gonopodium.
    Die Weibchen werden bis ca. 3,5 cm groß
    und sind insgesamt kräftiger und fülliger.


    Beckengröße:
    Becken ab 12 Liter für eine kleine Gruppe.
    Da sie sich aber recht zügig vermehren,
    sind größere Becken zu bevorzugen.


    Beckeneinrichtung:
    Das Becken sollte gut eingefahren und sehr stark bepflanzt sein.
    Besonders geeignet sind Moose und feinfiedrige Pflanzen,
    in denen die H. formosa viele Kleinstlebewesen finden.


    Zucht:
    Es werden von den Weibchen über mehrere Tage einige wenige Junge entlassen (Superfötation).
    Den Jungen wird von den erwachsenen Tieren nicht nachgestellt
    und diese zeigen auch keinerlei Fluchtverhalten.


    Vergesellschaftung:
    Aufgrund

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    Betta Imbellis
    Autor: Anja Puncochar


    Fotos: Anja Puncochar & Stefan Schulte


    Betta Imbellis
    (Kleiner Kampffisch)


    Familie
    Belontiidae (Makropodenähnliche)


    Herkunft
    Malaiische Halbinsel, Südthailand und vorgelagerte Inseln.


    Wasserwerte
    B.Imbellis finden sich in etlichen Lebensraumtypen. Er ist in Fließgewässern und in Standgewässern, bei PH 4-7,5, GH bis 15, KH bis 15, anzutreffen. Auch der Temperaturbereich ist mit 20-32°C sehr tolerant. Für die Haltung im Aquarium sollte man Mittelwerte anstreben.


    Größe und Geschlechtsunterschiede
    Die Tiere werden um die 5 cm groß. Außerhalb der Laichzeit sind die Tiere recht unscheinbar, ockerfarben mit ungleichen Querbinden und rostfarbenen Flossen. Die Bauchflossen haben weiße Spitzen. Das Männchen ist zur Laichzeit blauschwarz mit bläulich- bis grünirisierenden Tüpfellängsreihen. Die Flossen haben dunkle Strahlen mit blau bis dunkellila farbenen Zwischenhäuten. Die Caudale(Schwanzflosse) ist schwarz gesäumt mit rotem Innenrand. Die

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    Colisa chuna
    Text Karin Dudzuweit
    Fotos Elke Weiand


    Synonyme :
    Trichopodus chuna, Trichopodus sota (beides Hamilton 1822)
    später zeitweise Colisa sota


    Herkunft: Assam-Tal
    in Nordost-Indien


    Wasserwerte:
    ph-Wert unter 7, gh um 6°


    Einer der schönsten Labyrinthfische ist für mich Colisa chuna, der Honiggurami.


    Die Männchen sind in der Balz goldrotbraun mit einem schwarzen Band, das sich von der Maulspitze bis in das Ende der Afterflosse zieht. Die Rückenflosse ist zitronengelb gesäumt. Ihre Gesamtlänge beträgt ca. 5cm.


    Die Weibchen sind honigfarben, in der Balz zeigt sich ein hellbrauner Streifen längs durch den Körper. Ihre zu langen Fäden umgestalteten Bauchflossen nutzen sie zum gegenseitigen Abtasten, aber auch um unbekanntes Futter „abzuschmecken“.


    Eine Beckenlänge von 80cm halte ich für empfehlenswert, da sie ohne Beifische (Bodenfische zählen hier nicht) gerne die komplette Beckenlänge ausnutzen um sich gegenseitig zu jagen. Werden sie mit zu vielen oder zu ruppigen

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    Leliella sp. rot
    Text und Fotos: Silke P.


    Leliella sp. rot - Roter Hexenwels (Entdecker/ Jahr unbekannt)


    Familie:
    Loricariidae; Loricariinae


    Herkunft:
    Woher der rote Hexenwels nun tatsächlich kommt und wer ihn zuerst beschrieben hat ist unbekannt, der Mergus-Welsatlas Band 1 gibt an "vermutlich DDR, Leipzig". Genau nachzulesen auf Seite 764


    Temperatur:
    24 - 28 Grad


    Wasserwerte:
    pH um 7, GH um 10 -15


    Wasserwerte scheinen aber eine eher untergeordnete Rolle zu spielen, ich pflege die Tiere bei einem ph von 7,3 und einer GH von ca. 15. Fortpflanzung und Schlupf der Larven ist gegeben.


    Beckengröße:
    ab 60 cm


    Beckeneinrichtung:
    Es wird gemütlich geschätzt, viele Pflanzen mit Blättern die sich zum rumliegen eignen, ein paar Wurzeln an den man bequem abhängen kann und einen freien Futterplatz der zentral liegt und gut zu erreichen ist (filigrane Schwimmer sind Hexen nämlich nicht). Die Männchen "brauchen" eine Röhre egal ob ausTon, Bambus oder Plastik, den Weibchen sind Röhren

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