Blog-Artikel

    Ein Baubericht in Wort und Bild von Arne
    (zum Beitrag im Forum)


    Nach einem Gespräch mit einem sehr guten Aquarienbauer in meiner Nähe, Glaskisten.de - ist meine Planung jetzt endlich abgeschlossen.


    Nach endlosen Überlegungen ob Glas, Holz oder Beton, wird es nun doch ein Glasbecken.


    Maße werden 321 lang x 150 tief x 80 hoch (cm) - 3850 Liter + 640 Liter angesetzter Filterteil.
    Der Filter wird an der rechten Seite direkt an die Seitenwand angeklebt und hat das Maß 80 lang x 100 tie x 80 hoch (cm). Verbunden ist der Filter mit dem Becken über 6 60er Bohrungen (2 oben und 4 unten, mit Sieb) und 3 Rückläufen an der Oberfläche. Als Pumpe dient eine Deltec hlp 8070 mit 8000 Liter pro Stunde. Im Filterteil wird ein HMF verbaut. Im Filter befindet sich ein Überlauf auf Wasserniveau und ein Bodenablauf. Wasserwechsel erfolgt täglich über Gardena Bewässerungscomputer. Menge bin ich mir noch nicht sicher. Anregungen ? Etwas Siporax kommt auch zum Einsatz. Am Filterteil hängt noch

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    Ein Bericht von Jani


    Herkunft
    Der Tanganjikasee gehört wie der Malawi– und der Victoriasee zu den großen Grabenseen.
    Diese befinden sich im sog. Großen Grabenbruch in Ostafrika. Dort driften zwei Erdplatten auseinander und bildeten vor Millionen von Jahren riesige Erdspalten die sich mit Wasser füllten. Zeitweise gab es weder Zu- noch Abflüsse und so entwickelten sich dort Buntbarsche die es nirgendwo anders auf der Welt gibt. Solche Tierarten bezeichnet man als endemisch.
    Der Tanganjikasee ist mit etwa 1470 Metern Tiefe nach dem Baikalsee der zweittiefste See der Erde. Allerdings liegt die Temperatur ziemlich gleichbleibend bei 23° - 28° C so das kein Wasseraustausch zwischen den unteren und oberen Schichten stattfindet. Unter 200 Metern kann aufgrund des Sauerstoffmangels kein Fisch überleben.
    Die Ausdehnung des Sees beträgt 670 Km in der Länge und 80 Km an der breitesten Stelle.
    Die Gesamthärte (GH) des Wassers liegt bei 11, die Karbonathärte (KH) bei 15 und der PH Wert bei 8-9. Die

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    Ein Bericht von Jani


    Herkunft
    Der Malawisee gehört wie der Tanganjika – und der Victoriasee zu den großen Grabenseen.
    Diese befinden sich im sog. Großen Grabenbruch in Ostafrika. Dort driften zwei Erdplatten auseinander und bildeten vor Millionen von Jahren riesige Erdspalten die sich mit Wasser füllten. Zeitweise gab es weder Zu- noch Abflüsse und so entwickelten sich dort Buntbarsche die es nirgendwo anders auf der Welt gibt. Solche Tierarten bezeichnet man als endemisch.
    Der Malawisee ist mit 600 Km Länge und 80 Km an der breitesten Stelle der “kleinste“ der drei großen Grabenseen. Die Maximale Wassertiefe beträgt ca. 700 Meter. Unterhalb von etwa 200 Metern ist aber soviel Schwefelwasserstoff vorhanden das kein Fisch überleben kann.
    Die Buntbarsche des Malawisees werden grob in zwei Gruppen aufgeteilt, die Mbunas und die Non-Mbunas oder Utakas.
    Der Begriff Utaka bezeichnet aber korrekt nur einige Spezies aus der Gattung Copadichromis.
    Mbunas sind meist Aufwuchsfresser. Diese

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    Ein Bericht von Jani


    Als Mbuna werden die Felsenbewohnenden Cichliden des Malawisees bezeichnet.
    Mbuna ist ein Begriff aus der Tonga- Sprache und bedeutet in etwa "die in den Felsen leben", bezeichnet also eigentlich nur den Lebensraum und ist keine wissenschaftliche Unterteilung.
    Mbuna ist auch nicht gleichbedeutend mit Aufwuchsfresser, wie oft angenommen, wobei aber richtig ist das die meisten Mbunas sog. Aufwuchsfresser sind.
    Viele Melanochromis Arten beispielsweise sind aber eher auf das fressen von Insekten, Schnecken, Kleinkrebsen und Fischbrut spezialisiert.
    Im Gegensatz dazu gibt es im See die Non- Mbunas, womit die restlichen endemischen Buntbarsche des Malawisees bezeichnet werden also z.B. die Raubfische (Nimbochromis, Dimidiochromis), und die mehr im Freiwasser lebenden Fische wie Copadichromis und Aulonocara.
    Sehr exakt ist diese Einteilung so aber nicht, da es durchaus auch beispielsweise Aulonocara gibt die mehr in der Felszone leben. Auch viele Raubfische halten sich oft

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    Der karibische Pausbackenmöpsling gehört zur Gattung der Morphe. Er kann in alle Becken eingesetzt werden, weil er sich problemlos der Beckengröße anpasst. Bei Nitritwerten von über 10 wird er blau, über 20 wird er rot und ab 40 wird er lila mit goldenen Streifen. Bei Werten über 60 mutiert er zu Exocoetus volitans. Abdeckscheiben sind hier von Vorteil, wobei das laute geklopfe und gerumpel dann doch lästig werden kann. Der Möpsling läßt nichts unversucht um seine neue Freiheit auszuprobieren.
    Die Fütterung ist völlig unproblematisch! Käsewürfel, Pizza und altes Wurstbrot wird gern genommen. So ein Kraftfutter bringt den Möpsling richtig in Fahrt, wobei man das schnelle Futtern mit aufgeplusterten Backen seitens des Möpslings besonders schön beobachten kann.
    Da diese Art stark kotet empfiehlt es sich gelegentlich, mit ein wenig Shampo das Becken durchzuspülen und so ein wenig für Sauberkeit zu sorgen. Der Glanz der Schuppen erhöht sich durch die Phosphate und der Möpsling dankt

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