Blog-Artikel aus der Kategorie „Aquaristik Spezial“

    Ein Bericht von Jani


    Herkunft
    Der Malawisee gehört wie der Tanganjika – und der Victoriasee zu den großen Grabenseen.
    Diese befinden sich im sog. Großen Grabenbruch in Ostafrika. Dort driften zwei Erdplatten auseinander und bildeten vor Millionen von Jahren riesige Erdspalten die sich mit Wasser füllten. Zeitweise gab es weder Zu- noch Abflüsse und so entwickelten sich dort Buntbarsche die es nirgendwo anders auf der Welt gibt. Solche Tierarten bezeichnet man als endemisch.
    Der Malawisee ist mit 600 Km Länge und 80 Km an der breitesten Stelle der “kleinste“ der drei großen Grabenseen. Die Maximale Wassertiefe beträgt ca. 700 Meter. Unterhalb von etwa 200 Metern ist aber soviel Schwefelwasserstoff vorhanden das kein Fisch überleben kann.
    Die Buntbarsche des Malawisees werden grob in zwei Gruppen aufgeteilt, die Mbunas und die Non-Mbunas oder Utakas.
    Der Begriff Utaka bezeichnet aber korrekt nur einige Spezies aus der Gattung Copadichromis.
    Mbunas sind meist Aufwuchsfresser. Diese

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    Ein Bericht von Jani


    Als Mbuna werden die Felsenbewohnenden Cichliden des Malawisees bezeichnet.
    Mbuna ist ein Begriff aus der Tonga- Sprache und bedeutet in etwa "die in den Felsen leben", bezeichnet also eigentlich nur den Lebensraum und ist keine wissenschaftliche Unterteilung.
    Mbuna ist auch nicht gleichbedeutend mit Aufwuchsfresser, wie oft angenommen, wobei aber richtig ist das die meisten Mbunas sog. Aufwuchsfresser sind.
    Viele Melanochromis Arten beispielsweise sind aber eher auf das fressen von Insekten, Schnecken, Kleinkrebsen und Fischbrut spezialisiert.
    Im Gegensatz dazu gibt es im See die Non- Mbunas, womit die restlichen endemischen Buntbarsche des Malawisees bezeichnet werden also z.B. die Raubfische (Nimbochromis, Dimidiochromis), und die mehr im Freiwasser lebenden Fische wie Copadichromis und Aulonocara.
    Sehr exakt ist diese Einteilung so aber nicht, da es durchaus auch beispielsweise Aulonocara gibt die mehr in der Felszone leben. Auch viele Raubfische halten sich oft

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    Der karibische Pausbackenmöpsling gehört zur Gattung der Morphe. Er kann in alle Becken eingesetzt werden, weil er sich problemlos der Beckengröße anpasst. Bei Nitritwerten von über 10 wird er blau, über 20 wird er rot und ab 40 wird er lila mit goldenen Streifen. Bei Werten über 60 mutiert er zu Exocoetus volitans. Abdeckscheiben sind hier von Vorteil, wobei das laute geklopfe und gerumpel dann doch lästig werden kann. Der Möpsling läßt nichts unversucht um seine neue Freiheit auszuprobieren.
    Die Fütterung ist völlig unproblematisch! Käsewürfel, Pizza und altes Wurstbrot wird gern genommen. So ein Kraftfutter bringt den Möpsling richtig in Fahrt, wobei man das schnelle Futtern mit aufgeplusterten Backen seitens des Möpslings besonders schön beobachten kann.
    Da diese Art stark kotet empfiehlt es sich gelegentlich, mit ein wenig Shampo das Becken durchzuspülen und so ein wenig für Sauberkeit zu sorgen. Der Glanz der Schuppen erhöht sich durch die Phosphate und der Möpsling dankt

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