Blog-Artikel aus der Kategorie „Futter“

    Wasserflohzuchtanleitung
    Sers,


    hab letztens ein paar Wasserflöhe verschickt und ne Zuchtanleitung dazu geschrieben die ich euch nicht vorenthalten will!


    Meine AQs


    112l Gesellschaftsbecken (Makropoden, Guppys, Zebrabärblingen, Corys und Ancistrien)
    72l Neolamprologus multifasciatus Artenbecken (Schneckenbarsche)
    2x 12l Garnelenbecken und Aufzuchtbecken
    1x 25l Zwerkrallenfrösche und Kaulquappen


    Die Flöhe werden von jedem Tier gern gefressen (außer den Garnelen)
    Außerdem macht es Spaß den Tieren zuzuschauen wie sie hinter den Flöhen „herjagen“!


    Dann viel Glück bei der Zucht!
    Hoffe konnte einigen von euch helfen.


    Mfg Michi
    Also los geht's:


    Die Zutaten:


    1.Ein Gefäß (logisch)
    2.Sand als Bodengrund (ca. 2cm)
    3.Drei bis vier TDS zur Verwertung toter Tiere
    4.Wasserflöhe (auch logisch ;-))


    Der Aufbau:


    1.Den Sand in das Gefäß
    2.Die Schnecks rein
    3. Wasserflöhe zugeben (für 2l reichen ca. 30 Stück für den Anfang)


    Die Versorgung:

    Fütterung:


    In das klare Wasser ein ca. erbsengroßes Stück

    Weiterlesen

    Der Wurmeimer
    (mit freundlicher Genehmigung von Thomas Kuntze, Dresden)


    Immer wieder taucht die Frage nach Futter für Schlangenköpfe auf, und regelmäßig werden (Rot-)Würmer empfohlen. Sind ja auch ein prima Futter.


    Wenn man etwas Platz im Keller und keine Lust zum Buddeln im Garten hat, ist es ziemlich komfortabel, sich einen Wurmeimer anzulegen, aus dem man fast ewig abschöpfen kann.


    Man braucht:


    • 1 großen Eimer mit Deckel(!) (gut sind 20l), evtl. bei der Pommesbude anfragen)
    • 1 Nylon-Damensocke
    • etwas breites Tape
    • einen Cutter


      Dazu noch:

    • lockere Garten- / Maulwurfshügelerde
    • Küchenabfälle


    In den Eimerdeckel wird mit dem Cutter ein größeres Loch geschnitten und dann mit der doppellagigen Damensocke und dem Tape (straff) wieder zugeklebt.
    Erde rein, so daß der Eimer zur Hälfte oder zu 2/3 gefüllt ist, als Futter ein bißchen Küchenabfall (gut gehen Gurkenschalen, zu weiche Tomaten, ältere Melone...) verbuddeln - fertig.
    Die Rotwürmer gibt's in gewünschter Größe im Versandhandel

    Weiterlesen

    Pantoffeltierchen - Paramecien
    Ein Bericht von Elke Weiand



    Viele Fischlarven sind anfangs für Artemianauplien zu klein und benötigen viel kleinere Futtertiere.


    Bestens bewährt und leicht zu züchten sind da die Pantoffeltierchen.
    Pantoffeltierchen, meistens Paramecium caudatum, sind etwa 180-300 µm große Wimperntiere,
    die ihren umgangssprachlichen Namen ihrer Körperform verdanken, die entfernt an einen Hausschuh (Pantoffel) erinnert. Für die Paramecienzucht verwende ich kleine Glasgefäße mit abgestandenem Wasser,
    in die ein Ansatz Paramecien und einige Haferflocken gegeben werden.
    Das Ganze wird dann schön mollig warm gestellt und nach einigen Tagen sieht man die Wolken der Paramecien in der Flüssigkeit schwimmen.
    Die Paramecien werden mit einer Pipette abgesaugt und direkt verfüttert.
    Meine Rasselbande (auch die großen) findet die Pantoffeltierchen extrem lecker und sofort beginnt die wilde Jagd nach kleinen weißen Pünktchen. =)


    In meiner Paramecienkultur tummeln sich neben P. caudatum

    Weiterlesen

    Microwürmchen
    Ein Bericht von Elke Weiand



    Microwürmchen
    Panagrellus redivisvus/ Turbatrix silusiae


    Über den korrekten lateinischen Namen scheiden sich die Geister,
    aber die kleinen Tierchen sind etwa 0,5 - 3 mm lang und entsprechend dünn.
    Eigentlich leben die kleinen, weißen Würmchen in Erde oder Kompost.




    Als Futter für meine Minipaddler kultiviere ich sie in Schraubgläsern mit Deckel.
    Dazu rühre ich in einer Schüssel einen Brei aus Haferflocken und Wasser an,
    zu dem ich dann etwas Hefe (Trockenhefe oder Hefewürfel) hinzugebe.
    Diesen Brei impfe ich mit dem Inhalt einer laufenden Kultur,
    mische alles gut durch und gebe es in die Gläser.
    Den Deckel lege ich nur lose auf, da die Hefe gärt und sonst das Gefäß sprengt.




    Außerdem benötigen die Würmchen auch Sauerstoff zum Atmen.
    Das Ganze stelle ich an einen ruhigen, warmen Ort und nach einigen Tagen beginnen die Würmchen an der Scheibe hoch zu kriechen.
    Sie können dann von dort mittels Pinsel, Q-Tipp oder Spatel entnommen und verfüttert werden.
    Die

    Weiterlesen

    Meerwasser Kugelfisch - Futtersteine zum Zähne wetzen


    Seit kurzem halte ich in meinem Meerwasserbecken einen Kugelfisch.
    Da diese sich nicht wie Süßwasserkugelfische an Schneckenhäusern die Zähne abwetzen, muss man da nachhelfen, da sie sonst an Steinkorallen gehen. Meine Händlerin hatte da einen Tipp für mich, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.


    MfG Kai


    Kugelfisch Wetzsteinbau
    Ein Beitrag und Fotos von Kai Molz.



    Man nehme Kalkfilterröhrchen und Nähgarn. Nun zieht man einfach das Nähgarn durch die Röhrchen.
    Die Röhrchen füllt man nun mit Artemia oder anderen Sachen, die Kugelfische germe fressen..
    Wenn die Fische jetzt versuchen sich das Futter aus den Löchern rauszuholen, werden dabei am Kalkgestein die Zähne abgerieben.
    Dies funktioniert bei Meerwasserkugelfischen und ist hier auch als optimale Lösung anzubieten. Bei Süßwasserkugelfischen, ersetzt dies jedoch nicht die Schneckenzucht, die man haben sollte.


    Kufi_Wetzstein.jpg


    Bilder, wie der Kugelfrisch dran frisst kann ich

    Weiterlesen

    Grindalzucht auf Seramis


    Im Internet kursieren viele Zuchtberichte von Grindal und mindestens zwei Varianten werden häufig beschrieben: Zum einen werden die Würmchen auf Schaumstoff oder eben auf Seramis gehalten. Ich halte sie auf Seramis, da mir das Marion B. empfohlen hat, als sie mir den Zuchtansatz gegeben hat. Danke :-)


    Vorab möchte ich sagen, dass meine Variante sicher nicht die beste und ergiebigste ist, doch reicht es für mich als Besitzer eines einzigen Aquariums aus, da ich Grindal eher selten verfüttere.


    Ein Bericht von "Minimax"



    Allgemein:


    Gattung: Enchytraeidae
    Klasse Oligochaeta,
    Erdbewohner feuchter, humusreicher Orte. Bevorzugt findet man sie an faulenden Pflanzenresten oder auch in der Walderde, dort im Mulm zerfallender Blätter und Baumstümpfe, etc.
    Das knapp 1 cm lange Grindalwürmchen (Enchytraeus buchholtzi) ist ein eierlegende Zwitter der es gerne etwas wärmer liebt (18-24°C).Aufgrund der geringen Größe sollten die Kulturgefäße ebenfalls relativ klein sein.


    Wie

    Weiterlesen