Blog-Artikel aus der Kategorie „Krankheiten und Heilmittel“

    PlanarienbekämpfungText und Fotos Mathias Teucke


    Vor einiger Zeit stellte ich einige bekannte als auch unbekanntere Methoden zur Bekämpfung von Planarien vor. Auch auf die interessante Biologie dieser Plattwürmer ging ich ein.Mittlerweile hab ich eine dieser Methoden ausprobiert. Ich habe mich für eine Behandlung mit Flubenolgel entschieden. Eigentlich gibt es zwei Gründe die gegen diese Behandlung sprechen. Erstens bekommt man Flubenol nicht in Pulverform, zumindest nicht in Deutschland. Zweitens mag ich keine chemischen Keulen in meinen Aquarien haben, aber bei dem Anblick von unzähligen Planarien bekommt man irgendwann einfach zuviel. So geht es mir jedenfalls.
    Wie gesagt, eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet dieses Medikament einzusetzen, aber da las ich in einem Garnelenforum wieder davon. Die Garnelenleute behandeln ohne Probleme ihre Garnelenbecken mit Flubenol, welches als Gel zur Behandlung von Würmern bei Hunden und Katzen eingesetzt wird. Zuerst war ich skeptisch,

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    Fräskopfwürmer im Aquarium
    Ein Behandlungsbericht von Regina Mendel


    Ich würde ja fast meinen dass dies so ziemlich die böseste Krankheit war, die ich bisher in unseren Becken erlebt habe.
    Nein war sie nicht ! Denn diesen Befall erkannten wir und konnten ihn behandeln.
    Es gibt leider viele Krankheiten, die wir zwar sehen können (aufgedunsene Bäuche, gesträubte Schuppen, transparenter Kot, rote Kiemen, weiße Punkte, u.s.w.) aber leider meistens nicht genau wissen, was sich das Tier eingefangen hat.
    Da wildes Behandeln - also behandeln auf Verdacht - eher schadet als nutzt. Vor allem wenn man das erkrankte Tier nicht separat behandeln kann, bleibt meist nur das Töten. Im Folgenden beschrieben, bin ich aber sehr froh die bessere Entscheidung getroffen zu haben und dass dies alle Tiere überlebt haben.




    Levamisol - Unsere Erfahrung:
    Behandlung von Fräskopfwürmern mit Levamisol (flüssiger Wirkstoff) 07/2006

    • Becken: 300 Liter Süßwasser / 26 Grad Temperatur eingerichtet Mitte März 2005
    • Werte:

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    Zimtsud zur Behandlung von bakteriellem Befall
    Ein Beitrag von Volker Klöck.


    Zimt


    Wirkung: antibakterielle und fungizide, vorbeugend gegen Laichverpilzung, kann aber auch zur Behandlung und Prophylaxe von Flossenfäule und Schleimhautproblemen eingesetzt werden.
    Gute Erfolge hatte ich auch bei der Behandlung von dem sogenannten "Glotzauge" (durch Bakterien hervorgerufen).
    Der pH wird nur sehr leicht gesenkt (bei niederer KH), der Leitwert erhöht sich leicht.


    Behandlung mit Zimtsud für ca. 200 Liter im Behandlungsbecken:


    1-2 Zimtstangen in 1/2 l Wasser bis zum Siedepunkt erhitzen und dann abkühlen lassen. Topf zugedeckt lassen, damit kein Dampf entweicht.


    Den Sud ganz langsam entweder mit einem Luftschlauch und einer Schlauchklemme in Becken laufen lassen, alle 5 Sekunden ein Tropfen, oder alle 3 Stunden 50ml ins Becken geben.
    (wichtig! um den Fisch nicht noch weiter zu stressen)
    Dabei das Tier gut unter Beobachtung halten und bei Anzeichen von Schwächesymptomen sofort aus dem Bad

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