Haltungsberichte

    Macrobrachium spec. - Ringelhandgarnelen - fiese Fischfresser?
    Ein Bericht von Silke P




    Macrobrachium spec., die Ringelhandganele geistert mit ihrem schlechten Ruf durch allerlei Foren und wird im oft als fieser Fischfresser dargestellt, aber stimmt das?


    Die von mir gepflegten Ringelhandgarnelen haben ein eher freundliches Wesen, was sich u.a. dadurch zeigt das zum Beispiel Corydoras oder Welse nicht belästigt werden. Unfreundliche Schwanzschläge von Welsen werden durch einfachen Rückzug hingenommen, das selbst ausgewachsene Ringelhandmännchen sich wehren, habe ich nie beobachten können.


    Aktive oder passive Jagd nach vergesellschafteten Fischen konnte ich ebenfalls nicht beobachten, innerhalb es letzten Jahres sind zwei altersschwache Platys im Ringelhandbecken verstorben, diese wurden einträchtig zusammen mit den Welsen gefressen. Meine Vermutung das ab dem Zeitpunkt Platys auf der Speisekarte der Ringelhänder stehen könnten, hat sich nicht erfüllt.


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    Wie halte ich ... Anentome Helena
    Ein Bericht von Steffi Klee



    Die Haltung der Raubschnecke (lat. Anentome helena.) ist als problemlos und unkompliziert zu beschreiben. Diese Süßwasserschnecke ist für Aquarianer die ein Schneckenproblem haben sehr zu empfehlen, ohne in einem Becken die Chemiekeule auspacken zu müssen.


    Das Futter der Anentome helena ist als einseitig zu beschreiben.
    Da die Anentome helena eine Raubschnecke ist, ernährt sich diese natürlich von anderen Schneckenarten die im Aquarium gehalten werden. Vorzugsweise geht die Anentome helena erstmal an vorhandene kleinere Schneckenarten wie z.B. Posthorn- oder. Blasenschnecken. Wenn diese allerdings nicht mehr im Becken vorhanden sind schreckt sie auch nicht vor größeren Apfelschnecken zurück. Teileweise wurde auch schon beobachtet das Schnecken mir vorhandenem Deckel zum Speiseplan der Helenas gehören.
    Aber es wird auch Futter mit tierischem Anteil als Ersatznahrung angenommen, man sollte aber für die

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    Cherax sp. "orange tip"
    Ein Bericht von Steffi Klee


    -Größe:
    ca 8cm-12cm


    -Färbung:
    Der Cherax sp. orange tip ist eine Farbvariante des Cherax holthuisi.
    Er hat eine grünlich bräunliche Grundfärbung des Carapax. Seitlich am Carapax ist eine etwas schwächere Orangefärbung zu erkennen.
    Cherax sp. orange tip hat seinen Namen zurecht der kräftig leuchtenden orangenen Scherenspitzen zu verdanken.


    -Beckengröße:
    bei mir in einem 80er Aquarium 1 Männchen und 2 Weibchen.
    Je größer das Platzangebot desto idealer für die Krebse.
    Es sollten viele Verstecke vorhanden sein, da der Krebs sich bei mir selten zur Tageszeit zeigt und sehr nachtaktiv ist.


    -Vergesellschaftung:
    Ich halte diese Krebse mit verschiedenen Apfelschnecken (glauca, bridgesii) und Geweihschnecken zusammen. Bis jetzt sind in beiden Becken keine Schnecken gefressen worden.


    -Temperatur:
    Ich halte die Tiere bei 22-26 Grad je nach Zimmertemperatur ohne Heizung.


    -Nahrung:
    hauptsächlich füttere ich die Krebse mit JBL Novo

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    Wie halte ich ... Pomacea bridgesii / Apfelschnecken
    Ein Bericht von Steffi Klee


    Die Haltung der Apfelschnecke (lat. Pomacea bridgessi) ist relativ einfach und problemlos. Diese Süßwasserschnecke ist für Anfänger in der Aquaristik bestens geeignet.


    Das Futter der Apfelschnecken ist sehr reichhaltig und man kann in unserer Futterliste für Schnecken viele Sorten an Obst & Gemüse finden, aber auch fleischliche Kost wird gerne angenommen.


    Die Farben der Apfelschnecken können durchaus variieren und so findet man in der Aquaristik zur Zeit folgende bekannte Farbschläge.
    braun, gelb, blau, grün, weiß, rosa und lila.
    Die Tiere haben entweder einen "hellen" oder "dunklen" Fuß.
    Sind die Füße der Tiere leicht gräulich läßt das auf eine nicht vorhanden Reinerbigkeit schließen. Es können auch in den Farbgebungen durchaus Streifenmuster entstehen. Sodaß eine lila gestreifet Apfelschnecke keine Seltenheit ist.


    Das Alter der Apfelschnecke ist stark abhängig von der Temperatur, Gattung eventuell

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    Wie halte ich ... Pomacea haustrum / Apfelschnecken
    Ein Bericht von Steffi Klee


    Die Haltung dieser Apfelschnecken Art (lat. Pomacea haustrum) ist relativ einfach und problemlos. Diese Süßwasserschnecke ist für Anfänger in der Aquaristik geeignet. Wobei die Schnecke nicht für kleine Aquarien geeignet ist, augrund ihrer Endgröße von über 10 cm im Durchmesser.


    Das Futter der Pomacea haustrum ist vorzugsweise pflanzliche Kost und sie ist in dieser Hinsicht nicht wählerisch. Alles was an Grünzeug im Aquarium zu finden ist, wird von ihr mit Heißhunger verschlungen. Manche Pflanzen werden jedoch bevorzugt gefressen. Aus meiner Erfahrung heraus konnte ich bei meinen Tieren feststellen, dass sie lieber die grünlichen Pflanzen wie Horn & Nixkraut, gegenüber rötlichen Pflanzen bevorzugen. Aber auch aus unserer Futterliste für Schnecken, kann man an Gemüse & Obst allerlei finden was die Schnecken mögen.


    Die Farben dieser Apfelschnecken ist in der Regel bräunlich mit Streifen. Zu Anfang im in

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    Wie hält man ... Planorbella sp. / Posthornschnecke
    Ein Bericht von Steffi Klee


    Die Haltung der Posthornschnecke (lat. Planorbella sp.) ist relativ einfach und problemlos. Diese Süßwasserschnecke ist für Anfänger in der Aquaristik bestens geeignet.
    Es gibt verschiedene Gattungen der Posthornschnecken wie z.B. die Kleine Posthornschnecke Planorbella duryi, braune einheimische Posthornschnecke Planorbarius Corneus, rote Posthornschnecke Helisoma nigricans oder auch die flache Posthornschnecke kommen bei uns in den Aquarien oder Teichen vor.


    Das Futter der Posthornschnecken ist sehr reichhaltig und man kann in unserer Futterliste für Schnecken, viele Sorten an Obst & Gemüse finden, aber auch fleischliche Kost wird gerne angenommen. Die Posthornschnecke säubert das Aquarium vom Futterresten sehr gut, aber durch zu starke Fütterung ist dann aber auch ein vermehrter Populationsanstieg zu verzeichnen.


    Die Farben die Posthornschnecken können durchaus variieren und so findet man in der

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    Cherax sp. "Tiger"
    Ein Bericht von Steffi Klee



    -Größe:
    ca 10cm-12cm


    -Färbung:
    weiß, orange bläuliche Färbung.
    Cherax Tiger besitzt eine breitere Farbgebung im Orange, als Cherax Zebra


    -Beckengröße:
    bei mir in einem 80er Aquarium ein Pärchen.
    Je größer das Platzangebot desto idealer für die Krebse


    -Vergesellschaftung:
    bei mir mir L 183, 2 Flossensaugern, Hochzuchtguppys (Triangelschwänze werden nicht angeknabbert / nur kranke Tiere werden gefressen) und blauen Apfelschnecken


    -Temperatur:
    ich halte die Tiere bei 22-24 Grad


    -Nahrung:
    hauptsächlich Laub, Spirulina Tabletten, Tetra Waver Mix, TK-Erbsen, Fischfutter


    Beschreibung:
    Der Cherax Tiger ist ähnlich wie der Cherax Zebra ihn unterscheiden die beiteren orangenen Streifen. Weiterhin ist er im Gegensatz zu dem Cherax Zebra etwas weißlicher in der Farbgebung.
    Man vermutet das die Krebse einer Gattung/Art entstammen, dies ist aber noch nicht biologisch nachgewiesen.


    Die Geschlechter der Cherax Tiger kann man wie folgt

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    Ein Bericht von Jani


    Herkunft
    Der Tanganjikasee gehört wie der Malawi– und der Victoriasee zu den großen Grabenseen.
    Diese befinden sich im sog. Großen Grabenbruch in Ostafrika. Dort driften zwei Erdplatten auseinander und bildeten vor Millionen von Jahren riesige Erdspalten die sich mit Wasser füllten. Zeitweise gab es weder Zu- noch Abflüsse und so entwickelten sich dort Buntbarsche die es nirgendwo anders auf der Welt gibt. Solche Tierarten bezeichnet man als endemisch.
    Der Tanganjikasee ist mit etwa 1470 Metern Tiefe nach dem Baikalsee der zweittiefste See der Erde. Allerdings liegt die Temperatur ziemlich gleichbleibend bei 23° - 28° C so das kein Wasseraustausch zwischen den unteren und oberen Schichten stattfindet. Unter 200 Metern kann aufgrund des Sauerstoffmangels kein Fisch überleben.
    Die Ausdehnung des Sees beträgt 670 Km in der Länge und 80 Km an der breitesten Stelle.
    Die Gesamthärte (GH) des Wassers liegt bei 11, die Karbonathärte (KH) bei 15 und der PH Wert bei 8-9. Die

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    Ein Bericht von Jani


    Herkunft
    Der Malawisee gehört wie der Tanganjika – und der Victoriasee zu den großen Grabenseen.
    Diese befinden sich im sog. Großen Grabenbruch in Ostafrika. Dort driften zwei Erdplatten auseinander und bildeten vor Millionen von Jahren riesige Erdspalten die sich mit Wasser füllten. Zeitweise gab es weder Zu- noch Abflüsse und so entwickelten sich dort Buntbarsche die es nirgendwo anders auf der Welt gibt. Solche Tierarten bezeichnet man als endemisch.
    Der Malawisee ist mit 600 Km Länge und 80 Km an der breitesten Stelle der “kleinste“ der drei großen Grabenseen. Die Maximale Wassertiefe beträgt ca. 700 Meter. Unterhalb von etwa 200 Metern ist aber soviel Schwefelwasserstoff vorhanden das kein Fisch überleben kann.
    Die Buntbarsche des Malawisees werden grob in zwei Gruppen aufgeteilt, die Mbunas und die Non-Mbunas oder Utakas.
    Der Begriff Utaka bezeichnet aber korrekt nur einige Spezies aus der Gattung Copadichromis.
    Mbunas sind meist Aufwuchsfresser. Diese

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    Ein Bericht von Jani


    Als Mbuna werden die Felsenbewohnenden Cichliden des Malawisees bezeichnet.
    Mbuna ist ein Begriff aus der Tonga- Sprache und bedeutet in etwa "die in den Felsen leben", bezeichnet also eigentlich nur den Lebensraum und ist keine wissenschaftliche Unterteilung.
    Mbuna ist auch nicht gleichbedeutend mit Aufwuchsfresser, wie oft angenommen, wobei aber richtig ist das die meisten Mbunas sog. Aufwuchsfresser sind.
    Viele Melanochromis Arten beispielsweise sind aber eher auf das fressen von Insekten, Schnecken, Kleinkrebsen und Fischbrut spezialisiert.
    Im Gegensatz dazu gibt es im See die Non- Mbunas, womit die restlichen endemischen Buntbarsche des Malawisees bezeichnet werden also z.B. die Raubfische (Nimbochromis, Dimidiochromis), und die mehr im Freiwasser lebenden Fische wie Copadichromis und Aulonocara.
    Sehr exakt ist diese Einteilung so aber nicht, da es durchaus auch beispielsweise Aulonocara gibt die mehr in der Felszone leben. Auch viele Raubfische halten sich oft

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